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Celestial
Training

Sie saß im Bus und freute sich auf diesen Abend. Wieder fuhr sie zur Schwimmhalle, wollte trainieren für einen wichtigen Wettkampf. Als sie ausstieg wehte der warme Abendwind durch ihr Haar. Sie stand vor der Schwimmhallentür und wartete auf ihren Trainer. Er kam, nahm sie kurz in den Arm und schloss die Tür auf. Die anderen Schwimmer waren noch nicht da, so ging sie allein hoch um sich umzuziehen. Als sie fertig war, nahm sie ihre Tasche und ging zum Becken.
Niemand sonst war da, es war dunkel, außer das Abendlicht das durch die Fenster schien. Sie setzte sich an den Beckenrand und ließ ihre Füße ins Wasser baumeln. Ihr Trainer kam und machte das Licht an. Sie stelte sich wie immer an den Startblock und schwamm sich ein. Nach kurzer Zeit rief ihr Trainer sie zu sich. "Die anderen kommen heute nicht. Wir können heute ein bisschen Kordinationstraining machen." Sie schwamm zum Rand und er zog sie aus dem Wasser. Es war still. Nur das Wasser plätscherte. Sie liebte dieses Geräusch, so beruhigend.
Für einen kurzen Moment schloss sie ihre Augen. Dann sprch sie ihn an: "Weißt du eigentlich wie wichtig du mir bist ?" Er sah sie an, mit einer unbekannten, harten Stimme sagte er: "Ich bin nur dein Trainer, mehr nicht. Eigentlich bist du mir egal. Also jetzt fangen wir mit 50m Sprint an..." Die Worte hämmerten in ihrem Kopf, irgentwas wollte nich begreifen was da gerade gesagt wurde. "...eigentlich bist du mir egal..."
Für sie brach eine Welt zusammen, er war der einzigste, dem sie vertrauen konnte. Er war der einzigste mit dem sie über alles reden konnte. Er war ihr einzigster Freund. Ausgerechnet er sagte ihr, das er "nur ihr Tranier sei". Benommen stieg sie auf den Startblock und sprang ins Wasser, als sie den Pfiff hörte. Sie war schnell, keine Frage. Jeder in ihrer Altersklasse bewunderte ihren Schwimmstil. 25m hatte sie geschafft, die Rollwende, eigentlich perfekt. Doch heute war etwas anders. Sie stiß mit dem Kopf gegen die Wand und tauchte viel zu tief ab. Ihr Trainer am anderen Beckenende suchte etwas in seinen Unterlagen. Schon längst wäre sie angekommen. Das bemerkte er und sah sich um. Er suchte die Wasseroberfläche ab. Ganz ruhig, dann hektischer. Schließlich schrie er ihren Namen.
Aufgeregt rannte er um das Becken herum. Am Ende der Bahn sah er sie, sie lag am Boden und eine rote Blutspur zeichnete ihren Weg. Hecktisch sprang er in das kalte Wasser. Es brannte auf seiner Haut. Er fasste sie und zerrte sie an die Oberfläche. Er war ausgebildeter Rettungsschwimmer und wusste was er zu tun hatte. Behutsam legte er sie am Beckenrand auf den Boden. Er fühlte nach ihrem Puls. Kein Zeichen. Doch da ! Ganz schwach pochte etwas am Unterarm. Per Handy rief er einen Notarztwagen. Zitternd saß er neben ihr und wartete. Immerwieder flüsterte er unverständliche Worte, immerwieder fühlte er nach ihnrem Puls, immerwieder streichelte er über ihr Haar.
Als endlich der Notarzt kam wurde ihm schwarz vor Augen...Selbst nach all den Jahren die er bei der DLRG verbracht hatte war das zu viel für ihn. Er war einer der Ältesten in Verein.
Als er wieder zu sich kam, standen einige Helfer um sie herum. Sie hatte einen Verband am Kopf und sah blass aus. Sofort ging er zu ihr und nahm sie liebevoll in den Arm. "Wie konnte das passieren ? Wieso warst du so unkonzentriert?" fragte er mit einfühlsamer Stimme. "Du hast mich verletzt. Ich bin dir egal." flüsterte sie und löste sich aus seiner Umarmung. "Nein, du bist mir nicht egal. Du bist eine sehr gute Schwimmerin. Du hast Talent, ich will dich weiterbringen." sagte er. "Ja, eine gute Schwimmerin bin ich. Aber mehr bin ich nicht für dich. Du bist wie ein Vater den ich nie hatte. Ich brauche dich." sagte sie ganz leise und die Tränen stiegen ihr in die Augen. Wieder wollte er sie in den Arm nehmen. Doch sie machte eine ruckartige Bewegung zur Seite und fiel ins Wasser. Kopfüber schlug sie erneut an die Wand und wurde bewusstlos. Wieder sprang er rein um sie zu retten, doch dieses Mal war es zu Spät.
21.4.06 19:07


Gestern - Heute

sie träumt,
liegt auf dem boden
und denkt nach
an damals,
die vergangenheit
wo sie noch
glücklich war,
an die zeit, wo
jemand sie liebte,
jemand sie gern hatte
wo sie noch unbeschwert
durchs leben gehen konnte
wo sie noch das perfekte
mädchen war
all das zerstört
mit wenigen worten

sie hat angst,
steht auf vom boden
und denkt
an das heute,
an die realität,
in der sie traurig ist
heute liebt sie keiner,
hat keiner sie gern
verabscheuen sie
nur weil sie ein problem hat
das von tag zu tag größer wird
heute ist sie das unbedeutende,
kranke mädchen, das niemand kennt
heute,
heute greift sie zur klinge wegen gestern...
21.4.06 19:11


Trauer

Tränen rinnen über ihr gesicht
das wenig licht - sie spürt es nicht
in ihr schatten und dunkelheit
machen sich in ihrem herzen breit
~sie weint~

der geliebte mensch, fort dür immer
durch fehler anderer - rückkehr nimmer
ja, so plötzlich war er fort
sie fragt sich nach dem anderen ort
~sie weint~

die hoffnung auf ein wiedersehen
hört man tief in ihr flehen
doch bis dahin lange zeit
so lange getrennt - zu weit
~se weint~

so steht sie nun, der weide blätter über ihr,
so steht sie nun, fühlt sich verraten - jetzt und hier
blickt hinaus aufs weite wasser
mondschein macht sie noch blasser
~sie fühlt~

sie sließt dir augen, träumt sich fort
an jenen so geliebten ort
wo wärme stetig sie umfängt
den ort, an dem ihr herz so hängt
~sie sehnt~

der wind streicht sanft über ihr gesicht
wie hände, die sie so vermisst
den kuss erhält sie von der nacht
während sie so um den schlaf gebracht
~sie fleht~

sie sehnt, dass die tage schnell vergehn
sie gemeinsam in die zukunft sehn
sein engel sanft über sie wacht
in der heilsamen nacht
~sie lebt~
21.4.06 19:13


Es gibt kein Zurück...

Du stehst am Fenster und du schaust hinaus und draußen scheint die Sonne,doch in dir herrscht tiefe Nacht.
Wenn nicht ein letzter Rest von Zweifel in dir wäre hättest du schon längst den letzten Schritt gemacht.
-NIEMAND-
-NIEMAND-
Niemnad da der dich versteht und weiß was in dir vor sich geht.
Gehst durch die Straßen und du siehst herum da tobt das Leben doch in dir tobt nur der Tod.Du würdest alles für nen Notausgang aus diesem Leben geben oder für ein Rettungsboot
-HILFLOS-
-HILFLOS-
Du weißt nicht mehr wohin mit dir,du willsr überall sein,bloß nicht hier!
Nie wieder Liebeskummer,nie wieder allein
Nie wieder Pech,nie wieder Glück!Kein Kuss im Regen und kein Sonnenuntergang.
Mach dir kalr es ist wahr...es gibt kein zurück
Mit einer Waffe an der Schläfe willst du sich für alle Ewigkeite von deinem Schmerz befreien.Soll denn das Zucken deines Zeigefingers tatsächlich der letzte Akt in deinem Leben sein?
-STERBEN-
-STERBEN-
Die eigenen SChmerzen enden zwar doch mach die bitte eines klar!Du hast dein Leid nur gegen anderes eingetauscht!Nichts ist besser,nicht ein Stück!Die dich verlieren werden den Schmerz für immer spüren wenn du gehts!Du verstehst!?
!ES GIBT KEIN ZURÜCK!
Du siehst an allem nur die negativen Seiten,schwimmst in einem tiefen Meer von Traurigkeit!
Tatsache ist zwar das wir alles Sterben müssen,nur die meisten hätten gerne noch mehr Zeit!
-LEBEN-
-LEBEN-
Wir haben nur dies eine Leben,ein zweites kann dir keiner geben!
Nie wieder Sorgen haben,nie wieder verlieren
Nie wieder Pech,nie wieder Glück!
Keine zweite Chance und erst recht kein Happy End!
Mach dir klar...es ist wahr!!!!
!ES GIBT KEIN ZURÜCK!
21.4.06 19:22


Silbermond - Durch die Nacht

Kann mich wieder nicht ablenken
Alles dreht sich nur um dich
Ich liege hier und zähl die Tage
Wie viele noch komm, ich weiß es nich
Was hast du mit mir gemacht,
Warum tust du mir das an
Was soll ich noch ändern
Ich komm nur wieder bei dir an
Ich will weg von hier
Doch es scheint egal wohin ich lauf
Das mit dir hört nich auf
Sag mir wann hört das auf

...
Und ich kämpf mich durch die Nadcht
Hab keine Ahnung was du mit mir machst
Ich krieg dich nich aus meinem Kopf und dabei will ich doch
Und ich kämpf mich durch die Nacht
Bin unter Tränen wieder aufgewacht
Ich krieg dich nich aus meinem Kopf und dabei muss ich doch
...

Alle meine Wünsche
Habe ich an dir verbraucht
Ich kann es selbst nich glauben
Denn nur ich hol mich da raus
Es fällt mir schwer das zu kapiern
Doch irgentwie wird es schon gehn
Alles würde sich verändern, wenn ich dich nie mehr wiederseh
Ich will weg von hier
Doch ich weiß egal wohin ich lauf
Das mit dir hört nich auf
Sag mir wann hört das auf

...

...
22.4.06 17:01


Stille

stille
der regen fällt
fällt auf dein gesicht
dünne feuchte linien bahnen
sich den weg von stirn zum kinn
still
weinst du for dich hin
keiner sieht es
denn der regen fällt
tropfen werden eins mit tränen
und keiner nimmt wahr
was wirklich is
still
stehst du im regen
ohne jede bewegung
keiner nimmt es wahr
gehen vorüber
ohne jede beachtung
still ist es
keiner weiß wo du bist
keiner fragt wo du sein könntest
doch still ist es um dich herum
unglaublich still
denn dort wo du bist
gibt es nichts
25.4.06 19:12


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